Campari…

…entwickelt sich prima!

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Die Kleine hat genau die richtige Mischung von ihrer Mama und ihrem Papa mit bekommen. Sie macht super viel Freude, weil sie sehr gern und schnell lernt (natürlich auch den Unfug).

Mit diesem Hund wird alles (rund um die Erziehung) besser – ein Blick in die Augen verrät mir sofort, warum es bei Banjoko nicht funktioniert hat. Da kann man einfach nicht ausreichend konsequent sein, sondern bekommt statt eines Schimpfanfalls einen Lachanfall.

Die Ohren (von Mama) haben sich nun trotz beginnender Zahnung vollständig aufgerichtet:

IMG_4164_1 die Ohren stehen!

Die Kleine ist beweglich und aktiv ohne Ende. Wir werden alle Mühe haben, sie gesund durch die Jahre zu bekommen, denn beim Hüpfen und Springen hat sie sich bereits an einem Hinterbein am Zaun aufgehängt, einen Salto mit Kopflandung aus dem Auto gemacht und eine dornige Brombeerranke quer im Hals gehabt – außerdem wäre sie fast vom Bügeleisen erschlagen worden, weil sie das Kabeltauziehen gewonnen hat….

IMG_4162_1 sicherer Trab

Aber entgegen aller kritischer Betrachter ist sie vollständig freundlich zu jedermann (und -hund) und schmust sehr gern (kommt von Papa).

 

 

die Stöpplers

Die Geschichte von uns ist eigentlich die Geschichte unserer Hunde…

Stöpplers Schäferhunde

Von Kindesbeinen an begleiteten uns immer wieder verschiedene Hunde: eigene Haus- und Hofhunde oder auch Tierheimhunde, die wir ausführten – immer wieder auch deutsche Schäferhunde.

Wir sind inzwischen eine kleine dreiköpfige Famile (Stefan, Petra und Lea), die alle ziemlich hundeverrückt sind. Vom Hundevirus sind wir seit unserer Hochzeit vollständig infiziert. Kurz danach, im Herbst 1994 bekamen wir unseren Asco 2 jährig, der uns noch weitere 12 Jahre begleitete.

Asco und Filiola

Asco hatte bald eine graue weibliche Gefährtin, Viola (Filiola vom Barbartus), mit der Stefan intensiv im Hundesport einsteigen wollte. Leider stellte sich heraus, daß die im Alter von 9 Monaten vom Züchter erworbene Hündin schlimme HD hatte und nicht im Sport geführt werden durfte. Die Enttäuschung war riesengroß. Viola blieb als Familienhund bei uns.

Da wir uns sehr betrogen vorkamen, wurde unser nächster Hund Sandro vom Seeheimer Wald von uns vor dem Kauf vorgeröngt. Er zeigte mir (Petra) wieviel Spaß die Ausbildung und auch der Wettkampf im Hundesport machen kann. Noch heute ist dieser Traumhund für uns das, was ein Deutscher Schäferhund sein sollte.

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Leider mussten wir in der Folge (und das ist wirklich kein schönes Erlebnis, weil wir zu jedem Hund eine gute Beziehung aufbauen) auch feststellen, daß nicht jeder Hund in unser Leben passt. Unsere Fly akzeptierte unsere Tochter Lea nicht, Finn war ein Extremist ganz besonderer Art und auch der kleine Jacky hatte eine ganz spezielle Persönlichkeit, die keinen weiteren Rüden im Rudel dulden wollte. Für sie alle konnten wir ein neues Zuhause finden, in das sie entsprechend ihres Wesens passten.

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Inzwischen betreibe ich (Petra) seit nunmehr 15 Jahren aktiv Hundesport, nämlich Agility und IPO.  Seit 2002 bin ich als Übungsleiterin Sport und Ausbildung im SV aktiv und bin seit 2011 Agility-Leistungsrichterin. Kennzeichnend für mich ist, daß ich grundsätzlich nichts mache, nur weil es alle tun oder weil es populär ist. Neuerungen in Ausbildung oder im Führstil Agility stehe ich aufgeschlossen gegenüber, ist es für mich und meinen Hund jedoch nicht der passende Weg, gehe ich einen anderen.

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So lasse ich mich in der Zucht auch nicht vom Gedanken nach dem idealen Schäferhund abbringen, wie ich ihn mir vorstelle: einwandfreies Wesen, offen gegenüber Fremdem mit starkem Führerbezug, endloser Arbeitsfreude (und zwar um der Arbeit selbst willen!) und kerniger Gesundheit und langjähriger Vitalität. Natürlich komme ich nicht mit dem nächsten Wurf an mein Ziel – jedoch Generation für Gerneration ein Stück näher. So kommt es auch, daß ich ihn so kritisch betrachte, den selbstgezogenen Nachwuchs: ich möchte mich nicht selbst belügen…

Lea (1)

Inzwischen zeigt auch unsere Tochter Lea unseren Hunden, wo es lang geht!